QuaMaDi-Lexikon

Abstrich

Bei Absonderung (= Sekretion) aus der Brust­warze: Unter­suchung der Flüssig­keit auf mögliche Veränderungen

Biopsie

Entnahme (durch Punktion oder durch operativen Eingriff) zur Untersuchung des Gewebes.

DCIS

Ductales Carcinoma in situ. In der Regel durch Ver­kalkungen auf­fällig werdende Brust­krebs­vorstufe

Fibroadenom

Gutartige Gewebe­neu­bildung, bei jüngeren Frauen häufig

Galaktographie

Röntgen­unter­suchung zur Milch­gangs­darstellung mit Kontrast­mittel

Gerollte Aufnahme

Verformungs­aufnahme

Karzinom

Brustkrebs. Es existieren unter­schiedliche Formen, am häufigstem ist das sogenannte invasiv-ductale Mamma­carcinom (Milchgangs-Krebs).

Kernspintomographie

MRT = Magnet­resonanz­tomographie. Ergänzende Diagnostik, nur für aus­gewählte Frage­stellungen

„Kleopatra-Aufnahme“

Spezialaufnahme zur Darstellung sehr weit außen gelegenen Drüsen­gewebes

Kompression

Zur Durch­führung der Mammo­graphie uner­lässlich, da hierdurch die Aufnahme­qualität gesichert und Strahlung ein­gespart wird

Mammographie

Röntgenaufnahme der Brust

MRT

Magnetresonanz­tomographie, siehe Kern­spin­tomo­graphie

Papillom

Gutartige Neu­bildung vom Milchgang ausgehend mit möglicher Sekretion (= Absonderung) aus der Brust­warze

perkutan

wörtlich übersetzt: durch die gesunde Haut

Pneumocystogramm

Nach Entleerung einer Zyste Einbringen von Luft und nach­folgende Röntgen­aufnahme

Sekretion

Absonderung aus einer oder beiden Brust­warzen. Unter­schiedliche Färbung möglich: milchig, wässrig, grünlich, bläulich, blutig). Abklärung mittels Abstrich und Galakto­graphie.

Sonographie

Ultraschall­untersuchung

Feinnadelpunktion

Untersuchung zur Abklärung unklarer Knoten/Ver­dichtungen. Nach örtlicher Betäu­bung werden mittels feiner Nadel durch kleine Bewegungen einige Zellen entnommen.

Sonographisch gesteuerte Stanzbiopsie

Untersuchung zur Abklärung unklarer Knoten/Ver­dichtungen. Gewebe­entnahme unter sono­graphischer Kontrolle mittels einer Hohl­nadel nach örtlicher Betäubung.

Stereotaktisch gesteuerte Stanzbiopsie

Nach örtlicher Betäubung werden unter Röntgen­kontrolle und unter Benutzung einer speziellen Hohl­nadel Gewebe­zylinder heraus­gesaugt. Meistens eingesetzt zur Klärung von Ver­kalkungen, jedoch auch von Gewebe­verdichtungen.

Vakuumbiopsie

Unter örtlicher Betäubung wird verändertes Gewebe zur feingeweblichen Untersuchung entnommen. Dazu wird unter Röntgenkontrolle eine gefensterte Hohlnadel in den zu untersuchenden Gewebebereich der Brust eingebracht. Durch Anlegen eines Vakuums in der Nadel wird das Gewebe dann durch die Nadel abgesaugt. Üblicherweise ist die Vakuumbiopsie nicht belastend, dauert aber etwas länger als die Stanzbiopsie.

Vergrößerungs-Mammographie

Mikrofokus­vergrößerung oder auch so­genannte Spot-Kompression. Spezial­aufnahme bei unklaren Mammo­graphie­befunden.

Zyste

Flüssigkeits­gefüllter Hohl­raum, entartet nicht. Muss nicht behandelt werden.